DM U17 - Ein Wochenende auf der Autobahn
Montag, den 21. Juni 2010 um 16:42 Uhr
Die Deutsche Meisterschaft in Bundenthal (Rheinland Pfalz) war für unsere drei Schleswig-Holsteiner Malte vom Kieler RV, Timo und Adrian vom RSC Kattenberg ein Erlebnis- und erfahrungsreiches Wochenende.
Nach 8 Stunden und 700 km Anfahrt zum Veranstaltungsort am Vortag gab es von den Landestrainern Dennis und Frank das volle Programm an Vorbereitung und Fürsorge. Letztes Vorbereitungstraining mit Streckenbesichtigung, gemeinsames Abendessen, Massage und Einzelgesprächen zur taktischen Einstellung ließen für die drei keine Wünsche offen.
Am nächsten Morgen ging es ab 8:30 Uhr über 70 km und 6 Runden um den deutschen Meistertitel in der U17. Zur Startaufstellung wurden, wie auch schon zur Norddeutschen Meisterschaft, die amtierenden Landesmeister nach vorne gerufen. Ein nicht zu verachtender Vorteil für Adrian, denn es galt den heftigen 4 km langen Anstieg der Runde möglichst weit vorne im Feld anzugehen.
Leider bekam Timo frühzeitig am ersten Anstieg die volle Härte des Rennens zu spüren. Jeder sprintete den Berg hinauf, als ging es um die letzten Meter. Timo verlor den Anschluss, konnte aber bis zur wiederholten Anfahrt des Berges nach 8 km in das Hauptfeld fahren. Das hatte jedoch alle Reserven aufgebraucht und der nächste Bergsprint war nicht mehr zu machen.
Auch Malte aus Kiel hatte wenig Glück. Schon in der ersten Abfahrt stürzte er und brach sein Rad in zwei Hälften. Zum Glück ist ihm selbst wohl nicht allzu viel passiert. Wäre schön, wenn du am nächsten Wochenende in Kiel wieder dabei sein kannst.
Blieb noch Adrian vom Trio über, der bis zur vierten Runde im Hauptfeld dabei war. Doch dann wurde auch ihm der harte Anstieg zum Verhängnis. Gemeinsam mit einigen Fahrern, die man durchaus zum Favoriten-Kreis der DM zählen konnte, ließ er das Hauptfeld ziehen und positionierte sich in der Verfolgergruppe. Gemäß der taktischen Vereinbarung attackierte Adrian 1000 m vor dem Ziel und konnte souverän die Verfolger ins Ziel führen.
Trotz allem Missgeschick ging es zufrieden und mit einem positiven Ausblick auf die lange Heimreise.
Andreas







