naimaNaima vertritt den RSC Kattenberg im Rahmen der Junior-Team Treffen. Am 20.05. ging es dazu nach Berlin zum Jugendkongress "Bündnis für Demokratie und Toleranz"

 

 

 

 

 


Nach einer kurzen Nacht, da am Donnerstagabend das 1. Töchterlauf Treffen von Nike in Hamburg stattfand (350 Teilnehmer. aber NUR Mädels), ging es für mich am Freitag den 20.05. mit 3 anderen Jugendlichen aus Hamburg, die ich schon aus Münster kannte, auf nach Berlin zum Seminar für Demokratie und Toleranz. Wir fuhren insgesamt mit 7 Jugendlichen als Vertreter der Deutschen Sport Jugend zu diesem Seminar. Im Vorfeld hatten wir eine Liste bekommen, wo wir wieder Workshops wählen sollten. Wir hatten eine Auswahl von 30 Workshops und Außenforen. Die Entscheidung viel mir schwer aber ich musste mich ja nun mal entscheiden. Ich entschied mich für: „(Cyber-) Mobbing – Hochfahren zum Runtermachen", „Projektmanagement – Organisieren, Begeistern, Durchführen", „Sport statt Gewalt" und für das Außenforum Gedenkstätte KZ Sachsenhausen. Als wir gegen 12.06Uhr in Hamburg los führen, regnete es leicht und wir hofften, dass das Wetter in Berlin besser ist. Auf der Fahrt nach Berlin wurde der Schlaf schon mal vorgeholt, da ich mir sicher war, dass ich nur sehr wenig Schlaf die nächsten 5 Tage haben werde. Um 13.45Uhr kamen wir bei strahlendem Sonnenschein und gefühlten 32° in Berlin an. Nun mussten wir erst mal zum Hotel finden. Nach 25 Minuten in der Tram (Straßenbahn) haben wir es gut Gefunden. Gegen 17.00Uhr startete das Programm mit der Eröffnungsfeier im BCC (Berliner Congress Center). Nach einigen Reden & organisatorischen Dingen bekamen wir Live Musik von der Band Café Jazz. Nach dem die Band zwei Lieder gespielt hatte, wurden Kennlernspiele, mit 400Jugendlichen, durch zwei aus dem Improvisationstheater angeleitet. Nach dem Abendessen gingen wir noch in ein Lokal um etwas zu Trinken.

Workshop Cyber-Mobbing

Am Samstagmorgen klingelte der Wecker gegen 6Uhr und ich machte mich auf zum laufen. Gemeinsam mit einer anderen von der Deutschensportjugend aus Hamburg erkundigten wir in unsern „Töchter lauft" T-Shirt die nähe vom Hotel. Gegen 8 Uhr trafen wir uns im Hotel mit dem Rest de Deutschen Sportjugend um gemeinsam Frühstücken zu gehen. Um 9.30Uhr begann der Tag im BCC. Es wurden noch kurz ein paar Dinge angesprochen und dann ging es nach einer kurzen Pause gegen kurz nach 10.00Uhr in die Workshop Phase 1. Für mich stand als erster Workshop (Cyber-) Mobbing – Hochfahren zum Runtermachen auf dem Programm. Wir sahen uns einen Film an und besprachen anschließend ausführlich die Unterschiede zwischen normalem Mobbing, Cybermobbing, was wo Anfängt und ob es überhaupt schon Mobbing ist. Als nächstes sollten wir uns in die Lage der verschiedenen Rollen (Täter, Opfer, Mitläufer & 'Hilfehohler') beim Mobbing hineinversetzten und Überlegen in welchen Rollen wir schon standen, was wir machen können um zu helfen oder wie wir da wieder raus kommen. Nach dem drei Stunden Workshop Phase vorbei waren, gingen wir zum Mittagessen. Da blieb mir nicht viel Zeit, weil ich schon eine halbe Stunde früher als die anderen los musste. Ich fuhr in das Konzentrationslager nach Sachsenhausen. Das Außenforum gewährte uns einen tiefen und eindrucksvollen Blick in die deutsche Geschichte. Mehr kann ich dazu gar nicht sagen. Guckt euch am besten einfach die Bilder an. Nach drei Stunden Führung durch das Konzentrationslager wurde mal wieder klar, dass man in der heutigen Zeit lebt. Als wir aus dem Konzentrationslager wieder da waren, gingenwir noch alle beim Italiener essen. Den Rest des Abends saßen wir mit anderen Gruppen im Hotel zusammen.

Gedenkstätte KZ Sachsenhausen

Foto in der KZ Ausstellung

Der Wecker klingelte auch heute Morgen wieder gegen 6 Uhr und nach einer kurzen Nacht quälte ich mich aus dem Bett um wieder laufen zu gehen. Nach dem Frühstück mit der Sportjugend NRM und unseren Jungs fuhren wir rechtzeitig los zum BCC, weil durch das Radrennen in Berlin einige Straßen gesperrt waren und wir da nicht mit der Straßenbahn fahren konnten sondern zu Fuß gehen mussten. Wie den Tag zuvor finge die erste Workshop Phase an diesem Tag gegen 10 Uhr an. Für mich stand Sport statt Gewalt auf dem Plan. Wir Spielten erst ein paar Kennlernspiele und anschließend noch weitere Gruppenspiele. Wir überlegten an Hand von Fotos aus dem Fußball, Handball sowie Basketball, ob das Gewallt ist oder nicht. Ich hatte mir eigentlich etwas mehr von dem Workshop erhofft, da ich unter dem Thema Sport statt Gewalt etwas anderes Verstand. Somit zogen sich die 3 Stunden Workshop Phase sehr hin. Heute konnte ich mir Zeit lassen beim Mittagessen, da mein nächster Workshop erst gegen14 Uhr anfing. Als letztes Workshop Thema hatte ich Projektmanagement- Organisieren, Begeistern, Durchführen. Nach einem kurzen Kennenlernen sollten wir alle ein Projekt aufschreiben, mit dem wir uns in den nächsten drei Stunden beschäftigen wollten. Ich konnte mich noch nicht sofort entscheiden, da ich Zurzeit an zwei Projekten arbeite. Einmal ist es das Kinderturnen und das zweite ist, einen Club der Töchter (Laufgruppe nur für Mädels) in Kiel zu organisieren. Ich entschied mich jedoch für das Kinderturnen, da ich da mehr Hilfe brauche. Wir überlegten uns was wir alles brauchen, noch erledigen müssen bzw. wen wir noch fragen müssen und stellten es den anderen vor. Anschließend sollten wir Vor- und Nachteile zu dem Themen der Anderen suchen. Es war ein sehr Interessanter und lehrreicher Workshop. Ich habe viel aus diesem Workshop mitgenommen. Am Abend saßen wir wieder mit anderen Organisationen zusammen.

Radaufkleber in Berlin City

Nach einem ereignisreichen Wochenende haben wir am Montagmorgen einen ökumenischen Gottesdienst gemeinsam mit dem eigenen Gospelchor des Jugendkongresses mitgestaltet. Es herrschte eine besondere Stimmung in der St. Elisabeth-Kirche, die im Krieg teilweise zerstört worden ist.
Der Höhepunkt des Kongresses war der unmittelbar folgende Festakt zur Feier des Grundgesetztes, der im „Haus der Kulturen der Welt" stattfand. Während der Veranstaltung, moderiert durch einen NDR-Moderator, wurden besondere ehrenamtliche Leistungen verschiedenster Personen und Gruppen durch zwei Staatssekretäre geehrt. Der Festakt endete mit einem kleinen Konzert von Sebastian Krumbiegel und anschließendem Sektempfang an der Spree.

Nutrixxion Auto

Den Aufenthalt in Berlin ließen wir mit einer Abschlussparty in der „Kalkscheune" ausklingen. Es trafen sich alle Jugendlichen, Betreuer und Organisatoren noch einmal um alle Ereignisse und Erlebnisse zu teilen.

Nach einer wirklich sehr, sehr kurzen Nacht, reisten wie gegen 11Uhr in Richtig Hamburg Hauptbahnhof ab. Was war ein sehr lustiges und informatives langes Wochenende in Berlin. Das nächste Seminar der Deutschen Sportjugend ist in 4-6 Wochen in Magdeburg. Leider kann ich ja nicht mit zum Jugendevent nach Burghausen (Bayern) da ich da Verabschiedung aus dem Internat habe. Ich währe sehr gerne mit hingefahren.

Bilder

Sportliche Grüße
Naima

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