Einzelstarter - aber nicht alleine auf der Strecke

Mitternacht-MarathonDie Bedingungen versprachen schon im Vorfeld ´ne Menge Spaß: endlich Sommerwetter, schöner Rundkurs, erprobter Veranstalter und hoch motiviert und bestens vorbereitet.

Meine persönliche Zielsetzung war klar definiert: auf jeden Fall die 600km-Marke schaffen, dann unfall- und verletzungsfrei das Ganze beenden und nebenbei die Form testen für meinen Sasionhöhepunkt - RAA - RaceAroundAustria / Mitte August.

 

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Rennverlauf: Von Anfang an wurde ein hohes Tempo gefahren, nach der 2ten Runde (der Schnitt lag bei gut 35km/h) musste ich kurz aussetzen, weitere 2 Runden solo, danach zu dritt bzw. immer wieder mal mit jemandem anderen. Nach Runde 8 oder war´s doch die 9te?, gab es die erste „große“ Pause – soll heißen: gewaschen, neue Sachen angezogen und was gegessen. Dort traf ich dann das Trio welches ich zum Quintett vervollständigte, wir waren ziemlich gleich konditioniert und harmonierten als Gruppe recht gut und so fuhren wir auch die restliche Zeit zusammen. Das Nachtzeug wurde nach der 13. Runde angelegt (Reflektoren, Licht, Leuchtweste und bei mir noch LED-Speichenclips), und es war wirklich die 13. Runde, weil auf dem Tacho stand 33,33km/h als Durchschnitt – und das nach 364 km. So ging es dann weiter durch eine Supernacht – Vollmond – Leuchtwegweiser – gute Stimmung. Gegen 2 Uhr wurde es dann etwas kühl, Nebelfelder breiteten sich aus und die Kondition ließ etwas nach = Zeit für einen Kaffee oder auch zwei, drei und Abendbrot gab es ja auch noch nicht. Die Gruppendynamik ließ mich, bis zum ersehnten Stopp, weitere 2 Runden durchhalten. Mit Musik im Ohr hielt ich zwar die Trittfrequenz ein, aber die einsetzende Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und das Absacken des Pulses  konnte ich damit nicht verhindern. Erst der Sonnenaufgang und der damit verbundene Stopp, brachten wieder neue Energie in den Körper. Die letzten 3 Runden waren hart zu fahren, die Kraft ließ bei den Anstiegen spürbar nach, Reserven waren aufgebraucht – aber die Gewissheit die 600km Grenze geschafft zu haben und die 25. Runde noch im Zeitlimit zu beenden, spornte den sportlichen Ehrgeiz noch einmal an. Ein Sprinten um die Platzierung kam nicht in Frage. So fuhren wir dann auch zu viert gemeinsam ins Ziel, 5 Minuten vor Ende oder waren es 7 Minuten?

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Ergebnis: der 2.Platz , gemeinsam mit Michael, Thomas und Holger

Durchschnitt 32,5 km/h, Fahrzeit ca. 23Std.20min., Max. 59km/h, 

Rundenzeit (gemittelt): 52 Minuten

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Fazit: eine tolle Veranstaltung, interessant für alle Radsportler, die Verpflegung war für mich als Einzelfahrer aus verschiedenen Gründen nicht so optimal organisiert, trotzdem ein großes Lob und danke an den RSG-Mittelpunkt

Der Dirk -->  derdirk-ontour

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