Am 07.August 2011 standen beim RSC-Kattenberg mehrere Veranstaltungen zur Wahl. Einmal unsere RTF „In die Holsteinische Schweiz“, unser Marathon „Holsteiner Wellenritt“, der dieses Jahr gleich zu zwei attraktiven Marathon Serien gehörte (Radmarathon CUP Deutschland und NordCup Marathon).
Der Radmarathon CUP Deutschland ist eine neue Serie von Langstrecken-Veranstaltungen, bei der 16 Touren in der gesamten Bundesrepublik zur Auswahl stehen. Bei 6 erfolgreichen Teilnahmen wird ein Trikot als Auszeichnung vom BDR verliehen. Voraussetzung dafür ist, u.a. die Registrierung als Serienfahrer beim BDR aber unabhängig hiervon erhielt jeder Fahrer für den absolvierten Radmarathon 6 Punkte für die Jahreswertung RTF.
Unser Marathon am 7. August war gleichzeitig auch Abschluss der NordCup-Radmarathonserie 2011. Hier gab es für die ersten 25 Anmeldungen einen extra Flaschenhalter und für jeden Teilnehmer eine Trinkflache. Wer sich das Finisher-Trikot auf der Abschlussveranstaltung im November d. J. überstreifen möchte, musste in diesem Jahr 4 NordCup-Radmarathons erfolgreich absolvieren.
Und last but not least konnten nicht nur unsere „kleinsten“ Teilnehmer am Veranstaltungs-tag ihr Radsportabzeichen vollenden.
Das Wetter war nicht ganz so toll, aber schließlich starteten um 7:30 Uhr dennoch ca. 120 Marathonfahrer von Kaltenkirchen aus in Richtung Holsteinische Schweiz
Durch eine unvorhergesehene Straßensperre ganz in der Nähe des Startortes mussten wir kurzfristig unsere Streckenführung ändern, sagte Klaus Bülck, der mit Frank Volke seit vielen Jahren die Organisation der Ausschilderung unserer Strecken übernimmt. Wir konnten das Problem aber mit einem kleinen Umweg lösen, sodass kein Fahrer in der Baustelle hängen blieb. Beiden entgehen einfach kein Abzweiger und keine Umleitung.
Auch die GPS- Benutzer wurden rechtzeitig über die geänderten Touren informiert, denn in diesem Jahr konnten alle Touren zusätzlich als Track von unserer Internetseite www.rsc-kattenberg.de geladen werden. Hier fährt unser RTF Fachwart Andreas Bürger die Tour mal nicht mit dem Fahrrad entlang, in diesem Fall hat er sein Gefährt mit dem Computer zuhause getauscht. „Bei dieser ganzen Büroarbeit komme ich kaum selbst noch aufs Rad!“ schmunzelt er.
Zusätzlich gab es aber auch noch frisch gedruckte Streckenpläne, die uns von der Firma Merkur Druck aus Norderstedt gesponsert wurden. http://www.merkur-druck.com/
Ca. 500 RTF-Fahrer fanden den Weg nach Kaltenkirchen und standen ab 9:00 Uhr zur Abfahrt bereit. Langschläfer konnten sich immerhin noch bis 11:00 Uhr für eine Tour durch Schleswig-Holstein entscheiden.
„Eine ganz gute Teilnehmerzahl für das anfangs doch eher „Fahrrad unfreundliche“ Wetter“, meinte Gaby Schabram, die an diesem Tag nicht den Fahrradhelm trug, sondern „nur“ den Hut aufhatte. „In diesem Jahr hatten wir viele großzügige Unterstützer und auch noch ein wenig Glück!“ meinte die Organisatorin. „Wir wurden von der Jury von rad-net und dem Radsportversender ROSE zur «RTF des Monats - powered by Rose». gewählt. Vielen Dank dafür! Hierfür erhielt jeder unserer Teilnehmer einen Gutschein und eine Tasche vom Radsportversender ROSE.“ www.rose.de
Ein Dankeschön auch an die Hamburger Firma WPT, sie stattete jeden unserer Marathonfahrer mit einer extra Portion Kohlehydrate aus. „Eine klasse Idee!“
Am Veranstaltungstag standen unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern 5 verschiedene Streckenlängen zur Verfügung. Die RTF-Fahrer hatten die Wahl zwischen Distanzen von 49 km, 89 km, 118 km und 163 km, konnten sich aber an jedem der Kontroll- und Verpflegungspunkte, auch noch ganz spontan und je nach „Restkondition“ für eine andere Strecke entscheiden.
Die Marathonfahrer sollten Ihre Ausdauer auf beachtlichen 216 km quer durch Schleswig-Holstein unter Beweis stellen, denn schließlich macht unser Marathon, genannt „Holsteiner Wellenritt“, bei dieser Strecke seinem Namen alle Ehre. Für norddeutsche Verhältnisse werden den Fahrern, wider erwarten, jede Menge Höhenmeter geboten. Hier hatte es das eine oder andere „Hügelchen“ in sich. Unser Radmarathon führt von Kaltenkirchen, vor den Toren Hamburgs, bis weit ins östliche Schleswig-Holstein, kurz vor Lübeck. Vorbei an Wäldern, den vielen Seen, durch die Barker Heide bis hin zum landschaftlich schönen Naturpark „Holsteinische Schweiz“. Ausgewählt wurden fast ausschließlich ruhige, verkehrsarme Straßen - kreuz und quer durch die idyllische Natur Schleswig-Holsteins.
„Im letzten Jahr hatten wir hier einen kleinen Stau!“ sagte Gaby Schabram und dieser wurde ausnahmsweise mal nicht durch Autos verursacht, hier waren es ein paar Schafe, die das Gras auf der anderen Seite der Straße als etwas „grüner“ empfanden. So blockierte die Herde kurzfristig einen Teil der Strecke und einzelne Teilnehmer konnten schließlich Ihre Ausdauer auch noch als Schafhirte unter Beweis stellen.
Kontroll- und Verpflegungspunkte gab es für die RTF-Fahrer in Bark, Schlamersdorf und Seekamp, für die Marathonis zusätzlich in Wulfsdorf. Wer wollte, erhielt hier in Wulfsdorf noch einmal eine extra Portion Kohlehydrate.

Unsere Helfer an den Depots hatten jede Menge zu tun, damit alle Fahrer mit genügend Getränken, Broten, Bananen, Riegeln und mehr versorgt werden konnten. Hier war gerade unsere „Depotverpflegung“ unterwegs.
„Von Zeit zu Zeit war es eine ganz schöne logistische Herausforderung, damit alle Depots beliefert werden konnten. „Es macht aber jedes Jahr wieder Spaß dabei zu sein“, meinte Heiko - einer der vielen Helfer an den Depots. Deshalb finden sich auch immer genügend fleißige Kattenberger für die Veranstaltungen des Vereins.
Zusätzlich konnten unsere „kleinsten Teilnehmer“ (Kinder im Alter von 8 bis 10 Jahren) aus Kaltenkirchen und dem näheren Umkreis ihr Radsportabzeichen absolvieren. Das Radsportabzeichen beinhaltete 3 Disziplinen - eine dieser Disziplinen war das Streckenfahren, das im Zuge der RTF erfolgte. Die „Kiddis“ mussten auf einer Strecke von 25 KM ihre Ausdauer testen. „Eine klasse Leistung für die Kleinen!“ sagt Jochen Kahl der 1.Vorsitzende des RSC Kattenberg. Begleitet wurden die 8 jungen Fahrerinnen und Fahrer zusätzlich von Wolfgang Fischer und Peter Evers, die diese Aktion seit vielen Jahren unterstützen. Echt cool!“ meinte eine der jungen Fahrerinnen und Opa durfte ich auch mitnehmen, aber er ist nicht ganz so gut wie ich.
Selbstverständlich wurden vor Antritt der Fahrt noch einmal alle Räder der kleinen Fahrer professionell kontrolliert; die Bremsen getestet, die Ketten geölt und der Luftdruck geprüft. Das nahm natürlich etwas Zeit in Anspruch. Die jungen Fahrerinnen und Fahrer warteten in der Zwischenzeit ungeduldig, bis endlich ihr eigenes stolzes Gefährt an der Reihe war und so mussten die Trainer sich schon ein wenig sputen.
Um 11:00 Uhr machte sich die Gruppe endlich auf den Weg durch Schleswig-Holstein.
Nach immerhin 10 langen Kilometern stand, wie es sich für kleine Profis gehört, der eigene Verpflegungswagen für die hungrigen und durstigen Radler bereit. Dort wurden sie von unseren Helfern fürsorglich betreut. Es gab natürlich leckere Nutella Brötchen, große bunte Gummibärchen, Schokoriegel und viele kalte Getränke, um die bereits verbrauchte Energie wieder aufzufüllen. Für unsere Kleinsten legt sich Wolfgang immer ganz besonders ins Zeug.
Unser Fotograf Heiner Pantel dokumentierte den Tag an vielen Orten der Strecke mit bunten Erinnerungsfotos, die bereits auf unserer Kattenberger Homepage www.rsc-kattenberg.de veröffentlicht wurden. Erinnerungsfotos.
Im Start- und Zielbereich konnten dann alle Teilnehmer, die großen und kleinen Helden der Straße, nach einer erfrischenden Dusche, das reichhaltige Kuchenbüfett genießen oder eine leckere Bratwurst vom Kattenberger Grillteam verdrücken. Und hier erhielt dann im Anschluss auch jeder Teilnehmer noch das Präsent vom Radsportversender ROSE für unsere Auszeichnung als RTF des Monats.
„Alles in allem hatten wir eine gelungene Veranstaltung ohne größere Zwischenfälle“, meinte Gaby Schabram. Und auch in diesem Jahr hat es wieder richtig viel Spaß gemacht.
Aber eines ist völlig klar: „Ohne die vielen Helferinnen und Helfer sowie einige großzügige Sponsoren ist eine Veranstaltung in dieser Größenordnung gar nicht so leicht zu bewältigen.
Deshalb noch ein dickes Dankeschön im Anschluss an die unermüdliche Ausdauer des Parkplatzwächters, die netten Damen und Herren an der Anmeldung, die großen und kleinen Helfer am Kuchenbüfett und in der Cafeteria, die Bäckerinnen und Bäcker, die so ein Kuchenbüfett erst möglich gemacht haben, die Streckencontroller, die An- Auf- Ab- und Umschilderer, die vielen Helfer an den Depots, die Sponsoren und dafür, dass hier jemand den Überblick behalten hat.
Gaby.








