RTF Trainingsfahrt “Stör Permanente”

Schon vor ein paar Wochen hatte ich zu unserer ersten RTF-Trainingsfahrt im März eingeladen. Irgendwie fand’ ich, eignet sich der Karfreitag vorzüglich für solch Vorhaben. Voller Spannung, mit welchem Wetter Petrus uns uns in diesem Jahr wohl überrascht. Am frühen Morgen mußte ich noch von Norderstedt nach Kaltenkirchen zum Treffpunkt pendeln und wurde mit einem wunderschönen Wintermorgen belohnt. Zusammen mit Holger bin ich dann die ersten paar Kilometer an verschneiten Feldern und Raureif überzogenen Bäumen bei strahlendem Sonnenschein Richtung Norden gefahren. Rechtzeitig angekommen haben wir uns noch einmal mit einem Mokka bei Angelo gestärkt und etwas wieder aufgewärmt.

Der Aufruf zur Trainingsfahrt hat reges Interesse gefunden, so dass wir mit 13 motivierten Rennfahrern aufbrechen konnten. Vorbereitend hatte ich mir den GPS Kurs unserer ‚Stör Permanenten‘ auf meinen Computer geladen. Wie sich herausstellen sollte, hatte ich damit ein Alleinstellungsmerkmal. Also ging es los und damit auch zur ersten Entscheidung beim Start des Rundkurses: im Uhrzeigersinn oder gegenläufig. Unbewußt entschied ich mich zur unorthodoxen Richtung gegen den Uhrzeigersinn. Während der Tour wurde ich auch von dem ein oder anderen Mitfahrer darauf aufmerksam gemacht.

Die Stör bei Kellinghusen

Unsere Fahrt führte uns zunächst Richtung Norden, durch die Schmalfelder Kurven, vorbei an Bimöhlen und Wiemersdorf und dann westwärts Richtung Kellinghusen. Die ersten 20km vergingen wie im Fluge. Bei unserer Gruppenfahrt fuhren wir schön in zweier Reihe und jeder hatte mit seinem Radnachbarn erstmal das Nötigste zu bereden. Mit der Zeit stiegen die Temperaturen und damit wichen auch der Schnee und der Raureif. Kurz vor Kellinghusen stießen wir auf die sich dahin schlängelnde Stör mit ihren Seen. Die Landschaft bot uns seichte Wasserflächen mit leichten Hügeln, die sich aber butterweich überrollen ließen.
Ein paar Kilometer hinter dem Ort drehten wir dann langsam Richtung Süden und damit begann der etwas sportlichere Teil der Ausfahrt. Bei der Begegnung mit dem noch kalten Gegenwind mußten wir etwas stärker in die Pedale treten, aber dank der guten Teamarbeit war das kein wirkliches Problem. Etwas Auflockerung bot sich uns noch als wir einen Hof mit aktiver Pferdeveranstaltung passieren mußten. Das Umfahren von Anhängern, Reitern und Pferden forderte unsere aktive Geschicklichkeit auf dem Rad ein wenig, was aber alle gut gemeistert haben.


Schließlich erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt, Kaltenkirchen. Bei einem heissen Kaffee und einem Stück Kuchen, das Angelo für uns bereit hielt, war die vorübergehende Anstrengung schnell wieder vergessen. Bis zum nächsten Mal.

Rainer Janssen

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