Trainingslager Teneriffa

Eine radsportliche Entdeckung: Teneriffa
Es muß nicht immer Mallorca sein – Hauptsache Spanien.
Jörg Bublitz on tour.

Die zweite Märzhälfte habe ich mit meiner Frau auf Teneriffa verbracht. Mein Rennrad habe ich im Fahrradkoffer mitgenommen. Ich wollte nach folgenden Plan trainieren: 3 Tage Radtraining, 1 Tag Pause, 2 Tage Radtraining, 1 Tag Pause. Das sollte zweimal stattfinden, also genau passend für einen zweiwöchigen Urlaub.
Es ist mir auch fast gelungen den Plan umzusetzen.

Wir wohnten in einem alten, jedoch modern renovierten, spanischen Haus in El Guincho nahe Garachico im Norden der Insel. Vor dem Haus Bananenplantagen, dahinter der in die Vulkanfelsen brandende Atlantik. Das Haus lag an einer sehr ruhigen Straße.

Direkt nach der Ankunft am Flughafen Teneriffa Süd transportierte uns ein Shuttle zum Autovermierter Avis. Von zuhause aus hatten wir bereits einen Mietwagen gebucht. Der war groß genug (SUV), um zwei Koffer plus Radsportkoffer (Thule) und zwei kleine Kabinenkoffer aufzunehmen.

Wir fuhren in südwestlicher Richtung über die Tourihochburg Playa de las Americas nach Norden über Santiago del Teide talabwärts nach Garachico und schließlich zum Zielort El Guincho. Das allein war schon eine sehenswerte Tour!

Am Folgetag habe ich dann mein Rennrad aufgebaut. Das hatte ich zuhause zweimal geübt, ging dann auch recht einfach: innerhalb einer halben Stunde war mein Renner fahrbereit.

Höhenluft schnuppern auf fast 2000 m

Im wesentlichen vollzog sich mein Training in 3 – 5 Stunden Ausfahrten als Bergtraining von El Guincho bis zum Orotava-Tal und von El Guincho nach Santiago del Teide. Eine Besonderheit war meine Fahrt vom ca. 1000Hm hochgelegenen Aguamansa nach El Portillo1980Hm.
Es hat mir immer Spaß gemacht, habe auch einen einheimischen Radsportler kennengelernt, der in Santa Ursula ein Radsportgeschäft betreibt.

Weitere radsportliche Informationen dürften sein: überwiegend gute bis einigermaßen gute Asphaltdecken, aufgrund der vielen Windungen/Serpentinen langsam fahrende Autos, gute Rücksichtnahme einheimischer und touristischer Autofahrer auf Radsportler, insgesamt wenig Autoverkehr. Das Wetter war für die zweite Märzhälfte zu kühl mit meistens 19 Grad Celsius, öfter starkwindig, wenig Sonne.

Neben dem Radsport hat das gemeinsame Kochen frischer kanarischer Produkte vom Bauernmarkt Freude gemacht, aber auch das gemeinsame Ausgehen in Restaurants mit einheimischer Küche.

 

Auf Teneriffa Rad zu fahren ist wirklich klasse. Beim nächsten mal möchte ich auf 2000Hm die Höhenstraße vo El Portillo vorbei am astronomischen Observatorium nach La Esperanza (und weiter) fahren.
In dieser Höhe soll der Trainingseffekt besonders gut sein (Stichworte: Sauerstoff, rote Blutkörperchen).

Teneriffa ist die größte der Kanarischen Inseln.

Es würde mich freuen, wenn einige von Euch aus unserem RSC-Kattenberg mitkommen würden. Mallorca ist ja bereits bekannt.

Mit radsportlichen Grüßen

Jörg

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