Europameisterschaft mit Titelgewinn

Bei der diesjährige EM im slowakischen Šamorín holt Cordula den Meister-Titel zurück. 

Die Veranstaltung fand in einem außergewöhnlichem Ambiente statt. Nicht weniger als der nationale Olympia-Stützpunkt war das Austragungsgelände der Meisterschaft.

Umfeld, Organisation und sportliche Wertschätzung der Teilnehmer im Master und Jugendbereich wurde zur nationalen Chefsache gemacht. Die Teilnehmenden empfanden es als großes Privileg, dabei sein zu dürfen. Von Freitag bis Sonntag waren spannende Wettkämpfe zu beobachten. 

Am Donnerstag galt es für zwei Kattenbergerinnen sich im Training mit der Wettkampfstrecke vertraut zu machen. Britta wurde von Lars und ihrem Team „Ladies-Kross“ perfekt umsorgt und vorbereitet. 

Cordula spulte routiniert Ihre aus vielen Wettkämpfen gewohnte Vorbereitung ab. Runde um Runde fuhren wir die Strecke immer wieder ab, um alle erdenklichen Varianten zu testen und Eventualitäten vorzubereiten.

Es gab einige herausfordernde  Passagen, die erstmal Kopfzerbrechen und viel Training erforderten. 

Am nächsten Tag zeigte sich dann die erhoffte Verbesserung, das richtige Fahrrad war gewählt und die letzten Vorbereitungsrunden liefen sehr gut. 

Um 14:00Uhr war dann Brittas Start. Die Startaufstellung erfolgte gemeinsam mit den Männern der Altersklassen über 60 Jahre, wobei die Frauenklassen als Letzte aufgerufen wurden. 

Britta absolvierte gekonnt ihre Runden, kam gut über den Kurs und fuhr als Dritte Ihrer Alterskategorie über die Ziellinie. 

14:58 Uhr war dann auch Start für Cordula. Ihre Altersklasse und Meldereihenfolge brachte ihr die allerletzte Startposition in ihrem Rennen, welches wieder gemeinsam mit den Männern gestartet wurde.

Das bedeutete, 60 Starter (Männer und Frauen) vor sich zu haben. 

Der Startschuss fiel und am Ende der ca. 300m langen Startgeraden, konnte Cordula keine Plätze gut machen und so ging es in den Singeltrail. Dann folgten viele Überholungen und Passagen, die erstmal gelaufen werden mussten. Vom Depot aus konnte ich beobachten, dass am Ende der 2. Runde keine Frau mehr vor Cordula fuhr.

Screenshot

Somit hatte sie ihre Kontrahenten des eigenen Rennens, und auch alle jüngeren Starterin hinter sich gelassen. Im Ziel war sie  Europameisterin mit einem komfortablen Vorsprung auf alle weiblichen Starterinnen. 

Ein grandioser Sieg in einer sehr beeindruckenden Europameisterschaft. 

Einen Wermutstropfen muss auch diese EM allerdings wieder erfahren. Bei Cordula und anderen Frauen-Rennen  waren nur drei, maximal waren sechs Fahrerinnen am Start. Es gab zwei Rennen mit nur einer Starterin. 

Das relativiert natürlich eingefahrene Ergebnisse und wie soll man als Sportler damit umgehen? In den letzten vier Jahren haben wir im Master-Rennen auch international keine schnellere Fahrerin als Cordula gesehen. Deshalb uneingeschränkter Glückwunsch zu dieser wiederum ganz besonderen Leistung. 

Nichts desto trotz, stehen in nicht einmal zwei Wochen (29.11.25) die Weltmeisterschaften In Italien auf dem Programm und hier sind deutlich mehr Starterinnen gemeldet. Wir alle freuen uns darauf und sind gut vorbereitet. 

Andreas 

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der dirk
19 Tage zuvor

Cordula kam, radelte und siegte! Was für eine großartige sportliche Leistung – was für eine Powerfrau. Meine Gratulation und Respekt für ihren Trainingsfleiß und für diesen wiederholten Titelgewinn.
Jetzt drücke ich ihr beide Daumen für Varese.