Kuchenpokal 2015

151024_1717_Kuchenpokal_0124Radrennen um den Kuchenpokal.  Genau das Richtige dachte ich, der dirk, vereint doch dieses Event meine beiden Lieblingsdisziplienen: (schnell) Radfahren und (Kuchen) Essen. Und außerdem genau das Richtige, um sich für den kommenden Winter zu stärken.

2 Wochen nach dem Zeitfahren “Hamburg~Berlin” war ich hungrig. Hungrig nach schnellen Radkilometern und natürlich auf viiiiiiel Kuchen.

Das sollte mein Saisonende Teil III werden.

Burkhard Sielaf vom Audax Club Schleswig-Holstein war auch dieses Mal wieder Ansprechpartner des Veranstalters. Das Fährhaus Altengamme wieder Veranstaltungsort. Die Regeln für dieses nicht ganz so ernst zu nehmendes Event sind so einfach wie sportlich gerecht für jeden Teilnehmer, und das waren diesmal sowohl Einzelsportler als auch Familien. Von der 24-Stunden Weltrekordlerin der Frauen (1011 km mit einem Velomobil) bis zu Sportlern mit Handicap. Große und kleine. Jung und Alt.  Radsport für Jeden.

 

Die Regeln

Startgebühr: 1 selbstgebastelter Kuchen + 6 €uro für die Getränke

ca. 6 km flache Rundstrecke (5hm)

Dauer: incl. geführte Einführungsrunde etwa 2 Stunden

Mannschaften werden auch noch Vorort gebildet.

Same procedere as every year, Burkhard?

Yes, Prozedere wie in den vergangenen Jahren.

Jeder Teilnehmer wird nach dem Einschreiben mit Radschuhen! vermessen.

Nach jeder gefahrenen Runde gibt es 1 Stück Kuchen, welches
in der Ausschankstube restlos verspeist werden muss. Mit dem
letzten Krümel im Mundwinkel wird dieses Kuchenstück vermerkt.

 

Der Kuchenpokal

geht an den mit den meisten Kuchenmeter!

Diese ungewöhnliche Maßeinheit spiegelt die sportliche Fariness und Gerechtigkeit für jeden Teilnehmer wieder.

Kuchenmeter = Anzahl der gegessen Kuchenstücke dividiert durch die zuvor ermittelte Körpergröße in Meter. Dieses optimierte Berechnungsverfahren findet schon bei den Seglern Anwendung, der http//: Yardstick. Damit hat man dann Apfel, Birne und Banane (ABB) in einer Wertung.

Der derzeitige Rekord beträgt 11 Stücke Kuchen. Überschlag: = 11 Runden a´6km = 66km in 120Minuten ( Minus Einführungsrunde ) /verblieben ca.100 Minuten Rennzeit für die restlichen 10 Runden

⇒um das zu schaffen ist einen Schnitt von 36km/h nötig + Kuchen essen. Kaum zu schaffen! Aber: “Wer nicht kämpft, …”. Daher war mein heutiger Plan,  so schnell zu fahren wie es die Streckenverhätnisse und die Beine hergaben – bei jeder Runde einen anderen Kuchen zu probieren – und/aber auf jedenfall nicht hungrig nach Hause zu fahren – und natürlich…   dabei Spass haben.

*

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Zusammen mit Kerstin und Sascha aus dem Ruhrpott!? und Andy aus Hamburg-Niendorf bildeten wir das Team                „ Zuckerschock“.
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Klarer Regelverstoß noch vorm Start!! Aber lecker war der  Kuchen von DBH trotzdem.

 

 

 

 

Meine Startgebühr in Form eines veganen Möhrenkuchens, als Hommage an Andrea vom Audax Club ( leider fehlte sie heute), passte wunderbar in den gebildeten Kuchenpool und war ne echte Abwechslung zu Zuckerguß, Kuvertüre, Sahne und gekauftem Kuchen.

 

 

 

 

 

 

Das Rennen

bzw. der Start verzörgerte sich wegen Nachmelder um einige Minuten. 32 StarterInnen machten sich dann mit Burkard an der Spitze auf die Einroll-/Kennlernrunde. Es ging immer rechts rum.

Kaum war das Fährhaus in Sichtweite drängten die Ambitionierten des heutigen Tages nach vorne. Burkhard gab jetzt das Rennen frei. Und los gings. Absteigen. Ab ans Kuchenbuffett. Das erste Stück (noch) genossen. Ein Strich. Und ab auf`s Rad. Mit Thorsten von Endpurt Hamburg wurde eine Zweckfahrgemeinschaft Windschatten bis zur vorletzten Runde gefahren. Abwechselnd vorne. Und so ging es flott voran, Runde für Runde. Auf dieser mußten wir uns mit den üblichen Gegebenheiten arrangieren, soll heißen: Fussgänger, rückwärts ausparkende Autos, freilaufende Hunde, Inliener und natürlich andere Radfahrer. Somit war immer auch Rücksicht und Vorsicht geboten – keine „volle Pulle“. Aber alles lief rund, schmeckte und das bis zum Schluß. Wobei, im Eifer des Kuchengefechts, habe ich den letzten und damit den 10ten Kuchenstrich glatt vergessen.  Sorry!

*

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ein Wettlauf
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gegen die
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Zeit und den Hunger

 

 

 

 

 

 

 

 

1243 Kalorien – Puls AVG 149 – 57,48 km – Ø 30,60km/h – 2:07:15 Std. Fahrzeit incl. 8 Minuten Pause für`s Kuchenessen = so

Das Ergebnis

ergab in der Summe bei mir 10 Stücke Kuchen. Starke Leistung. Hätte für den Tagessieg gereicht, wenn, ja wenn Günther der Liegeradfahrer mit auch 10 Stücken nicht 1,75 m groß äh klein wäre. Kleiner gewinnt den Kuchenmeter. So ist das eben. Die Teamwertung wurde aufgrund von EDV-Problemen auf die Familienwertung umgelegt. Nix gewonnen, aber ein voller Bauch ist auch was wert. Aber ich muß ja nicht siegen um zu gewinnen

Fotostrecke des Veranstalters: hier

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Heute unerreichbar für mich, trotz schneller Beine, ausgeklügelter Taktik und hochdosiertem ” Zuckerschock” – der Kuchenpokal hat seine ganz eigenen Regeln und dieses Jahr seine kleinen Große Gewinner –  Herzlichen Glückwunsch  an diese!

 

So, das war´s für dieses Jahr. Saisonende nun wirklich erreicht. Bin nun genug gefahren und wirklich satt; geworden.

 

Zum Schluß noch letzte Worte von Burkhard:

“Wir haben großen Sport, bei guten Bedingungen gesehen. Danke an Hans-Jürgen vom Fährhaus Altengamme, den Kommissären, den Helfern und den zahlreichen KuchenbäckerInnen. Das macht Lust auf mehr. Darauf noch ein Stück Kuchen!

Zum Schluss noch mal ein paar „große“ Worte ein wenig ernsthafter. Der Kuchenpokal ist für den Audaxclub die Veranstaltung zur Einbeziehung der Familien. So ein Brevet über mehrere hundert Kilometer funktioniert da eher nicht. Radfahren kann man ab 4 bis …  Und es fällt uns in den Vereinen schwer, alle zusammen aufs Rad zu bekommen. Unsere Versuche in der Richtung mit dem Kuchenpokal machen uns Spaß und den Teilnehmern augenscheinlich auch. Dank an Alle, die da waren.”

 

mit sportlichen Grüssen

     der dirk

 

 

 

 

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Annett
4 Jahre zuvor

Witzige Idee!