Zur „Kanalfahrt“ am 20.Juli 2025 trafen sich Marathon-Rookie Sebastian S. und ich, der dirk, als erfahrender Langstreckenfahrer, am neuen Startort Osterrönfeld. Der RBC war ein toller Gastgeber an diesem Tag.
In der NordCup-Serie war es der 5 Radmarthon von 9 Events in diesem Jahr. Nummer 14 von 21 beim Radmarathon-Cup Deutschland von german cycling. Somit besteht noch die Chance das jeweilige Wertungstrikot für dieses Jahr sich zu erradeln.
Alle Infos, Bedingungen und Termine zun den Marathon-Cups
https://www.nordcup-radmarathon.de/events-2025/
https://www.rad-net.de/radmarathon-cup.htm

Sommerliches Wetter sorgte für eine Superstimmung bei den etwa 120 Marathonis frühmorgens ab 6:30 Uhr beim „Einschreiben“. Im Anmeldegeld war das Frühstück inclusive, genau wie die Nachverpflegung später im Ziel. Der RBC hat Dank seiner starken Sponsoren alle Radsportler satt bekommen und auch der größte Durst konnte gestillt werden. Klasse Organisation. Danke an den RBC und seinen fleißigen Helfern.

Der Start/Zielbogen am Sportplatz wurde bei der 207 Kilometer langen „Kanalfahrt“ jeweils 4 durchfahren. Es galt 4 Schleifen mit dem Zentraldepot Osterrönfeld im Kleeblatt-Modus zu bewältigen. Der anfänglich gut 80 Kilometer lange Marathonbogen beinhaltete allesamt die heutigen Streckenhighlights:
- Rendsburger Fussgängertunnel mit der 56m langen Rolltreppe
- Fahrt am Nord-Ostsee Kanal entlang
- 98m ü.NHN Aschberg, Panorama-Hotel
- Marathon-Depot
- Fahrt durch den Nationalpark Hüttner Berge
- 1.Minikreuzfahrt (Fähre) bei Sehstedt über´n NOK

Es ging zügig über die verschiedenen Schleifen, auch Dank des „RSC Kattenberg-Express“ in modifizierter Form. Oft und viel machte Sebastian die Frührungsarbeit und ich hielt hinten* die Gruppe zusammen oder wir beide machten gelegentlich gemeinsam vorne die Pace. Das Wechselszenarium in dieser Gruppe war schon etwas *eigenwillig. Zum Glück kamen aber alle heil über die Runden und schlußendlich ohne Sturz ins Ziel.
Die letzte Runde wurde etwas ruhiger gefahren. Bei dieser 48 Kilometer Schleife wurde nochmals der NOK bei Breiholz überquert. 2. Fährpassage. Alle Strecken führten auf ruhigen Nebenwegen, gelegentlichen Plattenstrassen und Radwegen uns entspannt durch Teile des Kreis Rendsburg-Eckernförde. Die Auschilderung war nahezu perfekt. 20 Minuten nach Zieleinfahrt passierte dann die prognostizerte Regenwahrscheinlickeit in Form einer Husche. Timing ist alles.
Ein schöner Radfahrtag ging glücklich für uns zu Ende. Alleinig die Frage „Wo sind all die anderen Radfahrer?“ hat etwas aufs Gemüt gedrückt. Sowohl beim RBC Rendsburg als auch bei dem Radfahrvolk. 120 Marathonis und noch weniger RTF Fahrer – auch diese Veranstaltung hätte mehr Teilnehmer verdient.
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Mitte Juli, 1 Woche vor den Ferien, geile Strecken und Landschaft, eine komplette Ausschilderung, sehenswerte norddeutsche Highlights und eine absolute Top-Organisation und Durchführung, viele Helfer. Wo sind all die anderen Radfahrer (geblieben)? Zwischentief oder neue Realität?
Neue Chance zum Radfahren – BRT 2.0 in Kellinghusen / Holsteiner Radsport Festival –
https://www.brt25.de/


